Fahrradfreude Leipzig - der Name ist Programm. Wir sind ein loser Zusammenschluss Leipziger Bürger*innen, die gern und viel mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ziel ist die Förderung dieser Art der umweltfreundlichen Fortbewegung.

Spaß machen soll es aber auch! Radfahren an sich ist eine tolle Sache und verbindet das Praktische mit dem Nützlichen: umweltfreundlich, schnell, kostet nichts, Fitnessprogramm und gutes Gewissen eingebaut. Dazu wiederum ist eine vernünftige Infrastruktur notwendig. Hierbei steht Leipzig im Vergleich zu anderen Deutschen Großstädten gar nicht so schlecht da - trotzdem gibt es noch viel Verbesserungspotential, insbesondere wenn man sieht, was in anderen Regionen Europas möglich ist (Niederlande, Skandinavien) - man muss es nur wollen.

Wie sehen uns nicht als Konkurrenz zum ADFC oder anderen Umweltverbänden sondern als weitere Stimme mit den gleichen Zielen.

Ebenso darf eine bessere Radinfrastruktur nicht zu Lasten anderer umweltfreundlicher Fortbewegungsmethoden gehen - sei es zu Fuß, mit Bus oder Bahn oder was auch immer geeignet ist, die Stadt wieder für die Menschen zu machen und nicht für Autos.

Aktuelles

Termine

Wir bleiben dran! Demo am 3.6.2020

Damit das Thema nicht wieder versandet, müssen wir leider weiterhin dran bleiben - dazu wird am 3.6. im Rahmen des ersten Leipziger Popup-Bikelane-Tages eine Kundegebung stattfinden. Details hier.

Der Stadtrat hat das Thema Rödelstraße behandelt

Überrraschenderweise war das Thema Rödelstraße am 20.5.2020 auf der Tagesordnung des Stadtrates und es wurde der Verwaltungsstandpunkt wie unten unverändert beschlossen. Einerseits immerhin ein kleiner Teilerfolg, aber mehr auch nicht. Kommentare siehe hier.

Der Verwaltungsstandpunkt zur Rödelstraße ist da

Die Stadtverwaltung hat sich immerhin diesmal etwas mehr Mühe gegeben. Zusammenfassend:
  • immerhin sehen sie das Problem und den Verbesserungsbedarf
  • die Original-Petitions-Lösung wird abgelehnt, aber zwei alternative Prüfaufträge in 2020 angeboten: Tempo 30 sowie eine Variante "Umweltspur", die es allerdings in der neuen STVO gar nicht gibt
  • am besten wäre die "grosse Lösung" (Südsehne), aber das wird noch Jahre dauern

Dass es erstmal eine Untersuchung evtl. Lösungsvarianten geben muss, ist klar. Aber reichen die Vorschläge aus? Ich denke nein. Statt dessen:

  • Prüfauftrag Tempo 30 ja
  • zweiter Prüfauftrag auch ja, aber die "Ökolöwen-Variante" (beidseitige Bus+Radspur) statt "Umweltspur"
  • Vorziehen der Untersuchung zur Südsehne als evtl langfristige Lösung
  • Auf jeden Fall mit Bürgerbeteiligung
  • Nicht-bauliche Lösungen müssen durch die Polizei auch durchgesetzt werden

Weitere Kommentare dazu hier.


 

 

 

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Jedes Jahr werden auf Deutschlands Strassen mehr als 3000 Menschen getötet, häufiger Grund ist "unangepaßte Geschwindigkeit". Die Polizei versucht immerhin durch Kontrollen, diesem Verhalten Einhalt zu bieten und damit die Zahl und Schwere der Unfälle zu vermindern.

Nun gibt es aber jeden Tag auf vielen Radiosendern, Zeitungen usw die sogenanten Blitzer-Warnmeldungen, die genau diese Kontrollen ad absurdum führen und damit genau zu den oben genannten schlimmen Unfällen beitragen. Dies ist besonders skandalös, da es sich auch um öffentlich rechtliche, also mit Steuergelder bezahlte, Sender handelt.

Was tun?

Zum einen gibt es die sogenannte Programmbeschwerde, zum anderen gibt es die Guerilla-Möglichkeit, "den Donald zu machen" und dort ein bißchen Fake News zu melden. Natürlich nicht vorsätzlich, aber manchmal täuscht man sich ja, wenn man glaubt, etwas gesehen zu haben ...

Der Effekt wäre der, dass an den betreffenden Stellen tatsächlich weniger gerast wird. Und an je mehr Stellen dies passiert, umso besser.

Beispiele:

LVZ & Co:

Situation heute (August 2020)

Blick stadteinwärts vor den Gusswerken:

Aktuell
Situation Aktuell

Die Lösung

Hier muss ein Radweg hin:

Radweg
Radweg (Karte: OpenStreetMap)
Querschnitt
Querschnitt

 

Der stadtauswärtige Geh/Radweg muss an den Einmündungen sicherer für Radfahrende gestaltet werden:

Einmündungen
Einmündungen

Situation an der Merseburger Straße:

Die Merseburger Straße, im Bereich zwischen Kanalbrücke und Schomburgkstraße, wird täglich von ca. 22.500 Fahrzeugen mit einem entsprechend hohen Schwerlastanteil befahren. Es gibt stadteinwärts auf einer Länge von ca. 800m keinen nutzbaren Geh-und Radweg. Die an die Straße angrenzenden Grundstücke, in diesem Bereich, werden derzeit zum großen Teil nicht genutzt und liegen brach. Die durch die Ansiedlung von Gewerbe, zunehmende Zahl an Fußgängern und Radfahrern rechtfertigt einen abgesetzten Geh-und Radweg, um die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten. 
Die Förderung des Radverkehres ist ein wichtiges Anliegen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Steigerung der Attraktivität des Ortsteiles Rückmarsdorf, welcher derzeit nur mangelhaft an das Radverkehrsnetz der Stadt Leipzig angeschlossen ist. In den Leitlinien der Stadt Leipzig zu Radverkehrsentwicklungsplan 2010-2020 steht: „Um das Radfahren sicher und einladend zu gestalten, soll die Länge der straßenbegleitenden Radwege sowie der Radstreifen wesentlich erhöht werden.“
 
Aber auch im Jahr 2020 fehlt ein sicherer Radweg entlang der Merseburger Straße.

Lösungsvorschlag:

Vorrangige Errichtung eines Geh- und Radweges stadteinwärts entlang der Merseburger Straße zwischen Einmündung An der Merseburger Straße und Schomburgkstraße wie hier dargestellt.

Programm zur Fahrrad-Demo am 12.09.2020 zwischen Miltitzer Straße und Schomburgkstraße

Für sichere Radwege an der Merseburger Straße in Leipzig
Mitradeln:

  • für schnelle und sichere Radwege
  • für ein gutes Miteinander auf der Straße
  • für saubere Luft und gutes Klima

Treffpunkt: 13:00 Uhr Fuchsbau Rückmarsdorf, Zum Bahnhof 18, 04178 Leipzig
Organisation: ADFC Leipzig + Radfahrer aus Rückmarsdorf + Wählervereinigung, Rückmarsdorf (WVR) + Unterstützer

Ablauf:

  • 13:00 Uhr Sammelpunkt rechts vor dem „Fuchsbau“,Zum Bahnhof 18, Rückmarsdorf, alte Ladestraße der Bahn in Rückmarsdorf weiter westlich hinter den Teilnehmern der Kundgebung
  • 13:50 Uhr Abfahrt zum Start der Fahrrad-Demo an der Kreuzung Miltitzer Straße stadteinwärts Merseburger Straße; (Radeln durch das Wohngebiet An den Linden; hinter Lucky Bike und Burger King parallel zur Miltitzer Straße)
  • 14:00 Uhr Start von der Merseburger Straße 263 entlang der Straße bis zur Schomburgkstraße 2 (Strecke ca. 2,5 km mit Polizeibegleitung); mit Schildern, Plakaten, Trillerpfeifen, Klingeln
  • 15:00 Uhr Ende der Fahrrad-Demo (Sammelpunkt Parkplatz ehemals Praktiker); Verkehr beachten und Verunreinigungen beseitigen.

 

(Karte: OpenStreetMap)